Internetbrowser

Ganz allgemein ist ein Internetbrowser ein Programm, das auf dem Computer installiert wird, um Internetseiten anzuzeigen. Der Browser interpretiert dabei den Programmiercode und stellt das Geschrieben grafisch dar. In den letzten Jahren wurden die Internetbrowser stark weiterentwickelt und so ist von den Anfängen nicht mehr viel geblieben. Inzwischen gibt es für jeden Browser Tools und PlugIns, die das Surfen noch angenehmer machen. Zur Zeit gibt es auf dem Markt vier bekannte Browser für das Windows-System, mit dem die meisten Internetnutzer arbeiten. Mit diesen Internetbrowsern können sie beispielsweise Online Games spielen oder einfach nur im Internet surfen.

Internetbrowser der Generation Internet Explorer

Zunächst einmal der wahrscheinlich bekanntest Internetbrowser, da er mit Windows standardmäßig installiert wird: der Internet Explorer. Der Internet Explorer ist der meistgenutzt Browser und das Tor ins Internet für das Gros der Surfer. Er wurde über Jahre weiterentwickelt und hat sich inzwischen an die neuen Ideen von Konkurrenten angepasst. So wurde zum Beispiel erst in späteren Versionen das "Tab"-Brwosing hinzugefügt, das bei vergleichbaren Produkten schon Standard war. Generell hinkt der Internet Explorer mit der Entwicklung hinterher. Das mag auch daran liegen, dass er nur von Microsoft auf dem neusten Stand gehalten wird, was bei anderen Browser über eine große Community geschieht. Dadurch, dass der Internet Explorer der Standardbrowser von Windows ist, ist natürlich auch am besten mit allen anderen Microsoft Programmen kompatibel. Ein weiterer bekannter Internetbrowser, der aber bei weitem nicht so verbreitet ist, wie die anderen, ist Opera. Der Opera Browser war anfangs eine bahnbrechende Neuerung auf dem Markt und überzeugt durch seine gute Funktionalität. Allerdings schreckte es einige Nutzer ab, dass es nur eine abgespeckte kostenlose Version gab.

Internetbrowser wie Mozilla Firefox

Der nächste Internetbrowser ist auch schon über viele Jahre entwickelt worden. Zunächst lief der Browser unter dem Namen "Netscape" und wurde schon anfangs gerne genutzt. Erst später wurde dann aus Netscape der "Mozilla"-Browser. Beide Programme lieferten einen guten E-Mail-Clienten mit. Der nächste Schritt in der Entwicklungskette war dann das offene Projekt "Mozilla Firefox". Dieser Browser zeichnet sich vor allem durch seine gute und schnelle Weiterentwicklung aus. Da hier viele Community-Programmierer am Werk sind, können schnell neue Versionen entwickelt werden und den Browser sicherer und stabiler machen. Inzwischen drängt sich der Interbrowser Firefox immer mehr in den Vordergrund, kann dem Internet Explorer aber noch nicht richtig das Wasser abgraben. Der vierte bekannte Internetbrowser ist noch sehr neu und steht in den Startlöchern. Google Chrome ist der erste Internetbrowser des Werbe- und Suchmaschinengiganten Google. Dieser Browser soll der beste und leistungsfähigste Browser werden, um eine große Konkurrenz zu Microsoft zu schaffen. Besonders interessant ist vor allem, dass der Browser auf die gewohnte Google-Funktionen zugreift und somit das Surfen möglichst bequem machen soll. Die Tools sind natürlich auch für andere Browser erhältlich, harmonieren aber mit dem Google Chrome deutlich besser, da alles auf einander abgestimmt ist. Bedenken äußern jedoch die Datenschützer, die darin eine breite Basis zum Datensammeln sehen.